Erst validieren, dann bauen: eine Multi-Site-Residency für Hyper-V & SCVMM
Für den Endkunden eines globalen IT-Dienstleisters aus der Verwaltung eines US-Bundesstaats · geliefert im Rahmen eines Dell-Residency-Vertrags
Die Engineers des Kunden hatten die schwere Arbeit bereits geleistet: Hosts ausgerollt, Failover-Cluster aufgebaut, das Netzwerk über zwei Standorte gespannt. Gefragt war kein Neubau — gefragt war Gewissheit. Ist sauber gebaut worden? Hält es im Betrieb? Und wie soll die Management-Ebene aussehen?
Genau um diese Frage haben wir die Residency strukturiert. Die ersten drei Wochen waren reine Validierung: Host-Konfiguration, Cluster-Verhalten, Storage- und Netzwerkpfade — methodisch geprüft, jeder Befund laufend dokumentiert. Keine übernommenen Annahmen, kein „wird schon passen".
Auf diesem validierten Fundament haben wir den SCVMM-Zielzustand entworfen und über beide Standorte hinweg aufgebaut — gefolgt von Enablement-Sessions, damit das Team des Kunden die Plattform selbst betreiben kann.
Der Moment, für den wir diese Geschichte erzählen, kam mitten im Engagement: Das Engineering-Team des Kunden nahm unser Zieldesign in den Review — und stellte eine Kernentscheidung infrage: Wo verläuft die Verantwortungsgrenze zwischen Network ATC und SCVMM für die Netzwerkkonfiguration? Der Einwand war berechtigt. Wir haben das Design überarbeitet; Version 1.1 trägt die Handschrift dieses Reviews — eine sauberere Aufteilung der Zuständigkeiten, Zeile für Zeile abgestimmt mit den Menschen, die die Plattform betreiben.
Manche Beratung würde das Scope-Reibung nennen. Für uns ist es das Engagement, das genau so funktioniert wie vorgesehen: Wir engineeren mit dem Kunden — nicht an ihm vorbei. Ein Design, das dem Review der Kunden-Engineers standhält, ist mehr wert als eines, das nie hinterfragt wurde.
Was nach unserem Abschied blieb: Validierungsberichte, das überarbeitete Zieldesign, Build-Dokumentation — und ein Team, das die Plattform beherrscht. Jede Stunde der Residency hat ein Artefakt hinterlassen.